"Irgendwie Anders"-Projektwochen mit "Alle Kinder brauchen Wärme"
Das Projekt "Irgendwie Anders" richtet sich an Grundschulen (in der Startphase in Rheinland-Pfalz, später auf dem gesamten Bundesgebiet). Der Förderverein nestwärme® e.V. macht den Schulen das Angebot einer Projektwoche, in der das Thema "Soziale Ausgrenzung" durch Musik und Schauspiel sowie entsprechende Lerneinheiten aufbereitet wird und das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler durch aktive Beteiligung an gemeinnützigen Aktionen gefördert werden soll.
In Anlehnung an das Projekt wurde im letzten Jahr eigens eine CD mit dem Namen "Alle Kinder brauchen Wärme" produziert an der viele bekannte Persönlichkeiten mitwirken. Der bekannte Tenor Thomas Kiessling singt den eigens komponierten Song "Alle Kinder brauchen Wärme" und Ministerpräsident Kurt Beck gibt sein Debüt als Märchenerzähler. Er liest und spricht gemeinsam mit dem bekannten Entertainer Jörg Knör die Geschichte von "Irgendwie Anders", ein von der Unesco prämiertes Kinderbilderbuch. Ausgewählte, in der Sache engagierte Kinder- und Jugendchöre beteiligen sich mit professionellen Liedbeiträgen.
Die Projektidee zeichnet sich durch ihre "ganzheitliche Herangehensweise" aus: Zentraler Bestandteil der Projektwoche ist die Erarbeitung des von der UNESCO ausgezeichneten Kinderbuches "Irgendwie Anders" sowie die Umsetzung des Buches in Form eines "musikalischen Singspiels", das als Höhepunkt und Abschluss der Projektwoche zur öffentlichen Aufführung gelangen soll. Hierdurch wird nicht nur das musische und schauspielerische Talent der Kinder gefördert, sondern auch die Identifikation der Kinder mit den Hauptfiguren des Bilderbuchs verstärkt, wodurch die inhaltlichen Ziele der Projektwoche besser transportiert werden können.
An beispielhaft ausgewählten "Randgruppen" (Beispiel: kranke und behinderte Kinder) wird den Schülerinnen und Schülern das Thema "Fremdartigkeit, Ausgrenzung, Isolation und Mitmenschlichkeit" nahe gebracht. Durch Herstellung von Kontakten der Schule beispielsweise zu einer Familie mit einem kranken/behinderten Kind (Besuch des Kindes in der Schule oder einiger Schüler in der Familie) wird deren eingegrenzte Lebenssituation verdeutlicht und persönliche Betroffenheit hergestellt. Diese Betroffenheit soll durch Aktivitäten der Schüler für "die Anderen" im positiven Sinne kanalisiert werden, z.B. durch einen Sponsorlauf, Brieffreundschaften, Patenschaften usw.








