Grußwort

Foto: Jörg Knör

Liebe Freunde und Kollegen,

 

vor einiger Zeit lief ein Bericht im ZDF über den ein Jahr alten Daniel, der an einer furchtbaren Form von Hautablösung leidet. Jeder nur minimale Druck lässt seine Haut aufplatzen. Daniels Körper ist wie eine einzige offene Wunde. Jeden Tag muss er komplett neu verbunden werden, vom kleinen Finger bis zum großen Zeh. Ein Vorgang der jedes Mal drei Stunden dauert und von dem kleinen Daniel mit bewundernswerter Geduld ertragen wird.

 

Die Bilder haben mich tief getroffen und ich habe mich geschämt, wie lästig mir oft nur die fünf Minuten Wickeln bei meiner eigenen einjährigen Tochter sind. Mein Respekt galt deshalb auch den Menschen, die den leidgeprüften Müttern helfen, überhaupt das Nötigste noch zu bewältigen. Mittlerweile habe ich mich über die häusliche Pflege von schwerkranken Kindern und Säuglingen durch die im ZDF-Bericht geschilderten Helfer der Johanniter-Kinderkrankenpflege Trier informiert. Nach einigen Gesprächen möchte ich als Vater zweier gesunder Kinder ein Projekt stützen, das leider zu Unrecht im Schatten der Öffentlichkeit steht.

 

Der Förderverein nestwärme e.V. Deutschland soll die Versorgung der schwerkranken Kinder in einer Umgebung sichern, die ihren Seelen nicht noch weiteren Schaden bereitet: Zuhause!

 

Hierfür möchte ich mich einsetzen, so weit es mir möglich ist, und meine Popularität und Beziehungen dazu nutzen, Solidarität zu schaffen. Ich hoffe, dies mit Veranstaltungen zusammen mit befreundeten prominenten Kollegen zu erreichen. Aber auch in den Medien baue ich auf Verbündete. Ideen gibt es genug.

 

Der Förderverein nestwärme soll sich zu einer bundesweiten Aktion erweitern, die sich der häuslichen Versorgung schwerkranker Kinder in ganz Deutschland annimmt!

 

Ich freue mich über jeden, der sich dieser Aufgabe anschließt!

 

Jörg Knör

 

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