Projektentwicklung „Grenzenlos da sein- Wärme schenken“ für behinderte Mädchen in Sri Lanka
Sehr geehrte Damen und Herren.
verehrte Förderer unseres Sri Lanka Projektes,
sicher sind Sie weiterhin voller Interesse, wie sich die Projekte in Sri Lanka entwickelt haben.
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Ich darf Ihnen an dieser Stelle unseren Dank aussprechen, für Ihre Geduld, die Sie gemeinsam mit uns aufbringen. Wir mussten bei unserer Auslandsarbeit lernen, dass die Schnelligkeit wie wir sie hier in Deutschland gewöhnt sind, noch lange nicht das Maß ist, mit dem man in Sri Lanka lebt und arbeitet. Wir haben erfahren, dass man am erfolgreichsten arbeiten kann, wenn man den Menschen vor Ort vor mit Respekt und Wertschätzung für Ihre Traditionen und Wertvorstellungen begegnet.
Wir haben bei unseren Verhandlungen – die immer viel außergewöhnliches diplomatisches Geschick verlangten - auf all diese Befindlichkeiten gerne Rücksicht genommen, auch wenn es uns in unserer Projektentwicklung nicht schnell genug ging. Unser Ansatz ist Hilfe zur nachhaltigen Selbsthilfe und keine schnellen Lösungen, die Abhängigkeiten schaffen. Dies bedeutet aber die Kultur und Arbeitsweise so anzuerkennen wie sie ist und nicht mit unseren Maßstäben zu messen.
Haben Sie wirklich grossen Dank, dass auch Sie diesen Prozess in Geduld mittragen.
Nachteilig auf unsere Situation wirkten sich leider auch die politischen Entwicklungen aus. Die angespannte Sicherheitslage in Sri Lanka erschwerte die Hilfe enorm.
Hier, nun der aktuelle Stand des Projektes St. Theresas Home:
- St. Theresas Home:
Foto: St. Theresa's Home |
Hier leben noch immer behinderte Mädchen in unzumutbaren und katastrophalen Zuständen. nestwärme setzte sich hier in den vergangen 12 Monaten gemeinsam mit der Stadt Trier für den Kauf eines Grundstückes zum Bau eines neuen Hauses ein. Leider ist es uns trotz großer Anstrengung und zahlreicher Spendenaktionen und einer sehr guten Öffentlichkeitsarbeit (inkl. Fernsehberichten in SWR 3) nicht gelungen, die Kaufsumme in Höhe von Euro 50.000 bis zum Stichtag 30.April 2006 zusammenzubekommen. Darüber sind wir alle traurig, da wir das angepeilte Ziel ersteinmal nicht erreicht haben.
An dieser Stelle möchte ich nochmals allen meinen grössten Dank aussprechen, die uns hierbei so tatkräftig unterstützt und immer Mut gemacht haben.
Danke vor allem auch den vielen Kindern, die für dieses Projekt viele Kilometer gelaufen sind und Spenden gesammelt haben. Eine Kindergruppe wurde von Unicef für das nestwärme Projekt sogar zum Unicef- Juniorbotschafter ernannt.
Es gibt aber auch eine frohe Botschaft zu vermelden!
Dank vieler Verhandlungen von uns und Christoph Ernesti in Sri Lanka, dank der unermüdlichen Suche nach Lösungen, ist es uns möglich geworden, das jetzige bestehende Gebäude instand zu setzen und zu renovieren. So können wir den Kindern zu einem lebenswürdigen, ihren Behinderungen angemessenen Zuhause verhelfen, in dem sie sich wohl fühlen und eine Erleichterung ihrer Lebensumstände erfahren.
Bei unserem allerersten Besuch war dies schon die präferierte Lösung, das Vorhaben, aber aus mehreren Gründen zu dem damaligen Zeitpunkt nicht realisierbar. So entstand die Idee, durch den Kauf des Neuen Grundstückes und des Hausbaues schneller ein „Nest“ schaffen zu können.
Nun sind in St. Theresas Home die Grundstücksverhältnisse geklärt, der Architekt hat sein OK gegeben, das Land seine Einwilligung. Und das schönste, die Geldmittel die wir gesammelt haben reichen für dieses Vorhaben aus.
In den nächsten Wochen, werden wir starten können.
Es wird eine komplett Sanierung durchgeführt und Renovierung geben, mit neuen sanitären Einrichtungen, einem eigenen Bett für jedes Mädchen, Waschmöglichkeiten für die Körperpflege und zum Reinigen der Kleidung, eine neue Küche mit Gasanschluß statt offener Feuerstelle.
Der Hof wird so angelegt, dass ein Mindestmaß an Freitzeitaktivitäten möglich wird.
- Supem Uyana – Heim für behinderte Kinder in Gonapinuwala nahe Hikkaduwa.
Foto: Eigene Aufnahme aus Supem Uyana |
Hier konnte nestwärme in den letzten 12 Monaten sicherstellen, dass 17 behinderte Mädchen ein neues Cottage bezogen haben, nestwärme trägt Sorge für die Lebensmittel, die medizinische Grundversorgung und die weitere Betreuung. Es gibt immer noch lange Wartezeiten, bei der Aufnahme neuer Kinder. Die verantwortliche Schwester Rosemarina hat einen neuen Hilfsantrag an nestwärme gestellt, diese Leistungen ein weiteres Jahr zu übernehmen. Aus den Spendenmitteln für „Supem Uyana“ ist uns dies auch möglich, so dass die Kinder im neuen Cottage verbleiben können.
Eine Trierer Lehrerin, die an einer Schule für Behinderte arbeitet, wird im Rahmen ihres Sabbatjahres ab Juli 2006 für 5 Monate als Volunteer für nestwärme in das Heim „Supem Uyana“ gehen.
Über dieses Angebot der Lehrerin freuen wir uns wirklich sehr.
Sie wird in den Monaten ihres Aufenthaltes regelmässig aus Sri Lanka berichten. Diese Berichte werden wir auf unserer Homepage
www.nestwaerme.de für Sie bereit stellen. Die Schwestern und die Kinder in „SupemUyana“ freuen sich ganz riesig auf die Verstärkung aus Deutschland.
Bitte besuchen Sie uns weiterhin auf unserer Website
www.nestwaerme.de. Dort werden wir immer die neuesten Informationen für Sie bereitstellen.
Im Namen des ganzen nestwärme-Teams und der betroffenen Kinder in Sri Lanka, danke ich Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre Wertschätzung und vor allem für Ihre Unterstützung in unsere Arbeit.
Mit herzlichen nestwärme Grüßen
Petra Moske
1.Vorsitzende











