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nestwärme eröffnet ambulantes Kinderhospiz in Trier

Ein großer  und bedeutender Tag für nestwärme: am 15. November 2012 eröffnete nestwärme den ambulanten Kinderhospizdienst im Rahmen einer internen Feier in Trier. Zu Gast waren auch die treuen nestwärme Botschafter  und Musiker der Band Jupiter Jones. Gemeinsam mit nestwärme Familien, Kindern und Jugendlichen wurde gefeiert – die „Jungs“ von Jupiter Jones bekochten über 50 Gäste in der Küche der nestwärme Zentrale. 

Zuvor besuchte die Band die 20jährige Anne Knaf, in ihrer frisch bezogenen eigenen Wohnung. Das Treffen mit der schwer behinderten und so energiegeladenen Anne hat bei den Musikern tiefe Spuren hinterlassen. Dazu Bassist Sascha Eigner: „Es beeindruckte mich schon beim letzten Treffen so sehr, dass die Kinder, die wirklich sehr schwer krank sind, todkrank sind, sehr beeinträchtigt sind, so eine Energie, so einen Willen haben und so eine positive Ausstrahlung. Das ist bei der Anne genauso und da kann sich so manch einer von den gesunden Menschen, die so jammernd durchs Leben laufen, eine Scheibe von abschneiden.“

Der ambulante Kinderhospizdienst von nestwärme
Eltern und Geschwister lebensverkürzend erkrankter Kinder erhalten durch den ambulanten Kinderhospizdienst liebevolle Zuwendung sowie intensive professionelle Begleitung und Hilfe zu Hause.

Nach dem Motto „Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben schenken“
betreut nestwärme ab sofort unter der Leitung von Yvonne Stumm, einer speziell ausgebildeten Kinderkrankenschwester, Familien mit schwerstkranken und sterbenden Kindern zu Hause. Bislang sind 18 ehrenamtliche Hospizhelfer in 200 Stunden professionell ausgebildet und intensiv auf ihren Einsatz in den belasteten Familien vorbereitet worden. Dazu nestwärme Geschäftsführerin Elisabeth Schuh: "Vor allem in Krisen benötigen die Familien verstärkt Begleitung. Der Handlungsbedarf ist sehr groß, denn viele der Familien haben in diesen extremen Belastungssituationen keine beständige Begleitung. Die ehrenamtlichen Helfer besuchen ihre Familie wöchentlich, um ein offenes Ohr für die Eltern zu haben und auch mit den Geschwisterkindern zu spielen. Vor allem geht es um Lebensqualität und um Sicherheit."
Möglich gemacht wurde das ambulante Kinderhospiz durch die finanzielle Starthilfe der Stiftung „SWR Herzenssache“ in Höhe von 30.000 Euro. Petra Moske ist überglücklich und dankbar, dass das neue nestwärme Angebot jetzt an den Start gehen konnte: „Wenn Kinder krank sind, womöglich gar lebensbedrohlich, stößt die ganze Familie an den Rand der Belastbarkeit. Da herrscht große Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Trauer. Ziel ist es, die Angehörigen in dieser so schwierigen Zeit kompetent und liebevoll aufzufangen, ihnen in zentralen Lebensfragen zum Tod und in der Angst vor dem Verlust des Kindes zu begleiten, sowie sie medizinisch wie pflegerisch entsprechend zu unterstützen. Damit können wir das breite Spektrum an Hilfsleistungen für Familien mit kranken und behinderten Kindern um ein weiteres wertvolles Angebot vervollständigen.“

Hier gibt es einen Bericht zur ambulanten Kinderhospizeröffnung und der Begleitung der Band Jupiter Jones, die nicht nur gute Musik machen, sondern auch ein riesengroßes Herz haben:
http://www.swr.de/landesschau-rp/-/id=122144/did=10596198/pv=video/nid=122144/1pk6zt6/index.html